Eine Infoseite für
Städtetouristen
Stadt Charakteristik:
Einwohner: ungef. 1,5 Millionen (fast alle deutschsprachig ...)
Infrastruktur: mittlere Bebauung mit vielen Parkanlagen, gegliedert
in 23 Bezirke. Ringförmig angelegt mit dem 1.Bezirk (Zentrum) im
inneren und sich schneckenförmig windet nach außen zum Stadtrand.
Öffentliche Verkehrsmittel: Alle Gebiete in Wien sind sehr
gut erreichbar
Strassenverkehr: Flüssig, in der Rushhour leichte Staus auf
den Hauptverkehrsstraßen
Zahlungsmittel: Österreichische Schilling (ATS) 1ATS
= 100 Groschen = 13,75 EURO
Wechselmodelle: 1DM = 7 ATS, 1CHF = 8 ATS
Beste Reisezeit: von Mai - Oktober
Anreise:
Flugzeug:
Landung auf dem Flughafen Wien/Schwechat, 10 Km außerhalb
östlich der Stadt.
Um in die Stadt zu gelangen gibt es 3 Möglichkeiten:
1. Die S-Bahn im Terminal
Ticket am Schalter erhältlich, Kostenpunkt ungef. 20 ATS f. Erwachsene,
Kinder ab 6 Jahre 14 ATS.
Tip: Wenn man plant mit öffentliche Verkehrsmittel über die
Dauer des Besuches sich fortzubewegen, empfiehlt sich das Lösen
einer Wochenkarte (es gibt verschiedene Modelle).
In den Sommermonaten dürfen Kinder bis 14 Jahre alle öffentlichen
Verkehrsmittel kostenlos nutzen.
Um in das Zentrum von Wien zu gelangen, fährt man bis zur S-Bahn
Haltestelle „Südbahnhof“ im 3. Bezirk (Zentrumsnähe). Von
dort mit der Strassenbahn zum jeweiligen Hotel (umständliche Variante).
Tip: Von der Haltestelle Südbahnhof mit einem Taxi ins Hotel fahren.
Wenn das Hotel im Zentrum ist, Kostenpunkt zw. 80 -150 ATS.
2. Taxi
Vom Flughafen ins Zentrum kostet ungef. 300 ATS
3. Mietauto vom Flughafen
Autoübernahme in der Ankunftshalle
Um in das Stadtzentrum zu gelangen, benützt man die Stadtautobahn
die direkt am Flughafen vorbei führt. Die Autobahn mündet
nahtlos in den Handelskai (Schüttauerstrasse, Obere-untere Donaustrasse)
ein. Je nach Lage des Hotels überquert man den Donaukanal um entweder
auf die Wiener „Ringstrasse“ oder in die angrenzenden Bezirke zu kommen.
Um auf die Ringstrasse zu kommen, benützt man die Schwedenbrücke
(Josefskai Ringstrasse). Diese Strasse umschließt das Zentrum
wie ein Ring und ist unterteilt sich in mehrere Namensabschnitte:
Stubenring Parkring Schubertring Kärtnerring
Opernring Burgring Dr. Körnerring Dr.
Luegerring Schottenring - Josefskai
Die meisten Hotels befinden sich am Stuben Park Kärtnerring.
Befindet sich das Hotel ausserhalb des Zentrums, bitte entnehmt einer
Strassenkarte den Weg zu Eurem Hotel.
Liegt die Unterkunft in einem der inneren Bezirke die das Zentrum umschließen
( 3., - 6., - 7., - 8., - 9., ) ist es auch sinnvoll den Anfahrtsweg
über die Ringstrasse zu benutzen.
Auto Anreise:
Aus dem nahem Ausland die wohl beste und kostengünstige Variante.
Anreise aus dem Westen und Norden von Österreich über die
WESTAUTOBAHN A1. Die Autobahn mündet direkt in die Stadt
ein. Die Strasse heißt dann „Hietzinger Kai“. Wenn man auf dieser
Strasse bleibt, führt sie direkt ins Zentrum von Wien (Ringstrasse).
Sie ändert nur den Namen hier die Reihenfolge: Hietzinger Kai
Schönbrunner Schloßstraße - Rechte Wienzeile.
Der Einmündungspunkt auf die Ringstrasse ist der „Kärtnerring“.
Man beachte, die Ringstrasse ist eine Einbahnstrasse! Befindet
sich das Hotel auf der Ringstrasse unterhalb des Einmündungspunktes,
muß der Ring umrundet werden!
Jedes größere Hotel beherbergt eine Parkgarage. Diese ist
sinnvoll zu Benutzen, die inneren Bezirken sind Kurzparkzone .
(Sehr strenge Parkraumüberwachung)
Bahn Anreise:
Aus dem Westen und Norden Europas kommt man am Wiener Westbahnhof in
unserer Stadt an. Der Bahnhof ist 2km vom Zentrum entfernt. Es
kann mit der Strassenbahn vor dem Bahnhof sehr schnell und leicht erreicht
werden. Die bessere Variante ist aber immer noch ein Taxi zu benutzen
(minimale Kosten, da eine sehr kurze Fahrzeit zu den Hotels)
Fortbewegen beim Aufenthalt in Wien:
Es gibt folgende öffentliche Verkehrsmittel:
Strassenbahn, U Bahn, Autobusse, Citybusse, S Bahn
Alle Verkehrsmittel sind mit einem Einheitsfahrschein zu benützen.
(Kinder, im Juli/August kostenlos) In jedem Hotel gibt es kostenlos
Stadtpläne, wo die Verkehrsmittel eingezeichnet sind.
Als sinnvoll erweist sich die Anschaffung der "Wien Karte",
sie ist eine Netzkarte und Ermässigungskarte für Kultur &
Co.
Mit dem Auto:
Das Reisen innerhalb Wiens ist ohne große „Staupartys“ leicht
möglich. Ein Verkehrskollaps wie in Paris ist nicht zu erwarten.
Man beachte nur, daß die Strassen in - und rund um Wien in den
Sommermonaten „Under Construction“ sind. Auf manchen Strassenzügen
staut es sich morgens zw. 0730 0930 und zw.1600 1900 Uhr.
Sollte man das Auto nicht unbedingt benützen müssen, ist es
ratsam die staulose Zeit abzuwarten. Wichtig ist auch die Kurzpark -
Verordnung in den inneren Bezirken (Knöllchen 300 ATS). In
Trafiken (Kioske) und Banken kann man Kurzparscheine kaufen.
Für die Dauer von 0,5 , 1,0, 1,5 Std. (1,5 Std. Kostenpunkt 18
ATS). In den Bezirken:
1 4 5 6 7 8 9 beträgt
die maximale Parkdauer auf dem Platz 2 Std. . In den anderen Bezirken
der „blauen Zone“ 1,5 Std.!
Die Kosten in den Parkgaragen belaufen sich per Std. zw. 20 60
ATS
(je nach Lage).
Taxi:
Taxis sind preislich angepasst an andere europäische Großstädte.
Die Taxilenker (sofern sie der deutschen Sprache mächtig sind)
sind teilweise sehr hilfsbereit und verfügen über sehr gute
Ortskenntnis. Am besten man sucht sich einen etwas älteren einheimischen
Lenker, er kann sehr mit Tipps über die Stadt nützlich sein.
Es wird auch allgemein kein Touristennepp mit unnützen „Rundfahrten“
durchgeführt. Taxistandplätze sind im ganzen Zentrum verteilt,
in den äußeren Bezirken an U - und S Bahnhöfen.
Sightseeing
und Wohlbefinden:
Wien gibt für jede Altersgruppe etwas her. Das Angebot unserer
schönen Stadt ist so vielschichtig, daß für jeden Geschmack
etwas dabei ist.
Für einen reinen Kultur - Trip empfiehlt sich am besten der Frühling
oder der Herbst.
Ist man ein jüngeres Semester und möchte auch „Fun“ erleben,
dann ist man in den Sommermonaten besser bedient.
Das Shopping Angebot, ist vergleichbar mit Deutschen und Schweizer Großstädten
und preismässig angepasst. Für das leibliche Wohl sind Unmengen
an Restaurants Kneipen und Junk Food Lokale vorhanden.
Die Küche ist heimisch bis international. Als echter „Wientourist“
sollte man aber die „echte“ Wiener Küche bevorzugen. Also nicht
beim Chinesen um’s Eck ein echtes „Wiener Schnitzel“ bestellen.
Tips
zum leiblichen Wohl:
Man beachte, im Zentrum von Wien gibt es eine Unmengen von Restaurants.
Lokale, speziell die um die Kärtnerstrasse (Fussgängerzone)
angesiedelt sind, haben sich im Angebot den „Wientouristen“ angepasst.
Sei es mit einer teilweisen Überteuerung und Verfälschung
der angebotenen Speisen. „Eisbein mit Sauerkraut“, oder „Wiener Backfleisch“
ist kein heimisches Gericht ... und so schmeckt es dann auch :-Þ
Ich möchte jetzt nicht alle Lokale in einen Topf werfen, aber viele
halt.
Um wirklich gute heimische Kost zu bekommen, empfiehlt sich ein gutbürgerliches
Gasthaus oder Restaurants ausserhalb des Zentrums. (Rund um den 1. Bezirk)
Die original Wiener Küche ist eine schmackhafte, aber keinesfalls
leichte Küche. Ist man nicht einem Ernährungswahn verfallen,
kommt man sicher auf seine Kosten.
Kultur
pur:
Wenn man unsere Stadt besucht, sollte man jedenfalls auch ein bißchen
in unserem Kulturgut wühlen. Wer eine nostalgische Ader in sich
trägt wird vom Flair begeistert sein. Ob es sich nun um Reliquien
aus der Jahrhundertwende handelt, oder die verspielte Architektur des
Jugendstils. Wenn man die inneren Bezirke mit offenen Augen durchwandert,
kann man leicht nachvollziehen welche Kulturepochen auf die Stadt gewirkt
haben. Da steht ein Jugendstilhaus neben einem Gutbürgerhaus, ein
Glasobjekt der Neuzeit neben einem Haus aus den Türkenkriegen.
Die Stadt wirkt wie ein Gesamtkunstwerk aller Jahrzehnte.
Im allgemeinen wird man besonders im Sommer einen gewissen südländischen
Flair nicht los. Wo es der Platz erlaubt stehen vor Lokale Tische und
Sessel auf den Gehsteigen und die Hinterhöfe von Restaurants sind
umfunktioniert in „Schanigärten“. Wenn man das bunte Treiben in
diesen freiluftlokalen beobachtet, wird man auch das Gefühl
nicht los, daß alle Einheimische keinen Job haben.
Der original Wiener beschränkt das Arbeiten im Sommer nur auf das
notwendigste.
Der viel gerühmte „Weana Schmäh“ muss ja unter die Leute gebracht
werden ;-) ...
Abends versinkt die Stadt keineswegs in einen Tiefschlaf, daß
bunte Treiben wird teilweise an andere Schauplätze verlagert, erst
um Mitternacht (Werktags) kehrt langsam Ruhe in unsere unruhige Wiener
Seele ein.
Man beachte: „echte“ Wiener sind keinesfalls wie der Ruf ihm verheißt
, unfreundlich, mürrisch und träge. Meistens bekommt nur jeder
das zurück, daß demjenigen an den Kopf geworfen wurde.
Mit einer höflichen Freundlichkeit wird fast jeder bereit sein,
einem Touristen Hilfe bei Fragen zu geben.
Also merke: ... mit „He Mann, wo idn dat Rathaus...“ erreiche ich bestimmt,
dass der Angesprochene sich mit den Worten „Sch... Piefke“ verabschiedet
und geht .....
Ich mag an dieser Stelle bestimmt ein bisschen übertreiben, aber
meine Ansicht ist: „Der Ton macht die Musik“. Und darum kommt es zu
den schlechten Image das wir speziell bei unseren Nachbarn haben.
Die
wichtigsten Besichtigungspunkte in Wien:
Dinge die man gesehen haben muß!
" Der Wiener Prater mit seinem Riesenrad, Schloss Schönbrunn,
Das Hundertwasserhaus. Bei Bedarf an einem Kulturschub, die Prunkbauten
des 1. Bezirkes."
Da diese Angaben ein bißchen dürftig sind, habe ich eine
eigene Tour für einen einwöchigen Aufenthalt für Euch
zusammen gestellt.
Für eine Altersgruppe zw. 17 50 Jahre.
Anreise mit Auto oder Bahn
Annahme des Anreisetages: MONTAG, Reisezeit Sommer
1. Tag
Mittags Ankunft im Hotel (im Zentrum oder Zentrumsnähe)
Schnuppertag zum akklimatisieren und Erholen von den Reisebeschwerden
in der City. Die Fussgängerzone (Kärtnerstrasse), die malerischen
schmalen Gässchen des Zentrums erkunden. Stadtplan in einem Kiosk
besorgen und eine Wochennetzkarte für die Verkehrsmittel.
Beim Durchschländern der Gassen Aushänge der Speisekarten
lesen, um eine Vorwahl (Lokalwahl) zu treffen.
Faustregel für Preise bei den Speisen:
| Speise: |
Preis - Leistung stimmt:
|
Touristen - Nepp:
|
| Wienerschnitzel (Kalb) |
90 110 ATS
|
ab 150 ATS
|
| Wienerschnitzel (Schwein) |
65 90 ATS
|
ab 100 ATS
|
| Schweinebraten |
75 100 ATS
|
ab 100 ATS
|
| Gulyasch gross |
60 90 ATS
|
ab 100 ATS
|
| Rinderbraten |
80 120 ATS
|
ab 150 ATS
|
| Tafelspitz (Rindfleischspezialität) |
100 150 ATS
|
ab 200 ATS
|
| Gebackenes Gemüse |
60 80 ATS
|
ab 100 ATS
|
| Filetsteak |
120 200 ATS
|
ab 250 ATS
|
| Pizza (Salami) |
70 90 ATS
|
ab 100 ATS
|
| Nudelgerichte |
50 80 ATS
|
ab 100 ATS
|
Abendprogramm:
Bei Schönwetter im Zentrum, zu Fuß erreichbar:
„Rathausplatz“ auf der Ringstrasse vor dem Rathaus.
Hier ist auf dem grossen Platz ein Freiluftkino aufgebaut,
daß kostenlos am Abend auf einer Breitwand ausgefallene Opernfilme,
oder österreichische Klassiker zeigt. Angrenzend im Rathauspark
sind unzählige kulinarische Erlebnisstände aufgebaut, die
auf den Holzbänken und Bänke verzehrt werden können.
Es geht hier sehr international zu, vom Chinesen, Mexikaner, Griechen,
Türken, Vegetarisch, Heimische Küche ist alles vertreten.
Klassisch dazu konsumiert man einen „Gschpritzten“ ( Wein mit Sodawasser,
eiskalt serviert) oder Sekt an den Ständen.
Diese Sommerveranstaltung hat in Wien Kultstatus, hier geht es um sehen
und gesehen zu werden. Dementsprechend groß ist auch der Andrang.
Geöffnet ist bis 24:00 Uhr
Oder:
„Das Bermudadreieck“ in der Nähe des Donaukanals im Zentrum
Hier ist in einem kleinen Bereich der Stadt eine Ansammlung von
der berühmten Wiener „Beiselkultur“ entstanden. Beisel = urige
Kneipen
Das Angebot ist vielfältig und wird von allen Altersgruppen stark
genutzt . Auch bei Schlechtwetter urgemütlich. Alle Lokale aufzuzählen
sprengt den Rahmen, aber es ist bestimmt für jeden Geschmack etwas
dabei. Hier kann man auch ganz leicht Kontakte zu einheimische Knüpfen
!
Bei Regen und Schlechtwetter:
Entweder oben genanntes Bermudadreieck oder eines der Bierkneipenlokale
rund um die Kärtnerstrasse. Auch unsere Stadtheurigen (Buschenschänke)
sind zu empfehlen.
Die Lokale haben bis 04:00 Uhr geöffnet. Viele haben Speisen über
die ganze Öffnungszeit (größere Snacks).
2. Tag
Ein bisschen Kultur mit öffentliche Verkehrsmittel:
Vormittag:
Gebäude auf der Ringstrasse (Rathaus, Parlament, Burgtheater,
Staatsoper...) Im grösseren Umfeld (Hundertwasserhaus, Schloss
Belveder ....)
Die genaueren Standorte entnehmt Euren erworbenen Stadtplan
Alternative:
Jugendstilgebäude der Wiener Gruppe (Wagner,Loos)
Gebäude entlang der linken Wienzeile (Blumenhaus, Sezession, Stadtpark
...)
Wenn möglich mit einem organisiertem Stadtührer
Bei keinem Kulturinteresse:
Shopping in der City, die Seele baumeln lassen auf der Donauinsel
oder in der City
Nachmittag bei Schönwetter:
Besuch der Donauinsel „Copa Cagrana“ (mit der U Bahn erreichbar), evtl.
Badesachen mitnehmen.
Die Donauinsel teilt den Donaufluß mit dem Entlastungsgerinne.
Auf der Insel und am rechten Ufer ist ein riesiges Erholungsgebiet entstanden
das richtige Urlaubsstimmung aufkommen lässt. Man kann auf über
15km Rollerskaten (wenn man welche besitzt unbedingt von daheim mitnehmen,
in Wien gibt es geschätzte 70.000 Skater!) , Radfahren oder den
Badestrand genießen. Skates, Surfboard und Fahrräder kann
man auf vielen Stellen ausleihen. Es besteht auch die Möglichkeit
des Wasserskifahrens auf einem Lift. Entlang der ganzen Insel pflastern
unzählige Lokale das geschehen, wo auch für das leibliche
Wohl gesorgt wird. Am südlichen Ende befindet sich das FKK Gebiet.
Nachmittag bei Schlechtwetter:
Das Museum des 20. Jahrhunderts im 4.Bezirk (gegenüber vom
Westbahnhof)
Die Katakomben unter der Stephanskirche (Kärntnerstrasse)
Diverse Museen im Zentrum
Abendprogramm:
Ein Heurigenbesuch (Buschenschank) in Grinzing 19., Bezirk oder
Neustift im Wald 17., Bezirk
- Hinfahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxi
- Heimreise mit Taxi
Heurige sind Lokale die Wiener Weinhauern betreiben und die Eigenbauweine
ausschenken. Es ist Urgemütlich und man kann sehr gut Essen.
Die Getränke werden serviert, Speisen sind an einem Buffet erhältlich.
Von einfachen belegten Brote bis zu ausgefallene Schmankerln. Es ist
verpönnt bei einem Heurigen Bier zu bestellen und zu trinken. Wein
ist hier die Devise. Ob mit Soda oder Pur, hier wird echte Wein - Gemütlichkeit
zelebriert. Das oft lautstark in Gesänge ausartet ..... ;-)
Heurige werden von allen Alters und Kulturgruppen besucht. Nach 2 Vierterln
werden alle gleich ...
3. Tag
Kulturfrei (außer die nicht genug bekommen können, arbeiten
die Tour vom versäumten des Vortages auf)
Ein Tag nach Lust und Laune, Familien mit Kinder empfehle ich unseren
Wiener Prater oder den Tiergarten Schönbrunn. Bei heißem
Badewetter die Donauinsel.
Kinderlose Paare oder Single Touristen, einen weitläufigen Citytrip
zu Fuss oder sportliche Aktivitäten ebenfalls auf der Donauinsel.
Wer in die Wiener Schikeria hineinschnuppern möchte, der besucht
das „Krapfenwaldbad“ im 17. Bezirk.
Wunderschön auf einer Anhöhe gelegen, rekeln sich dort alle
die wichtig sind, oder sich dafür halten. Models, Promis, Rotlichtlokalbesitzer
liegen hier dicht aneinander gedrängt.
Nach Mittag ist das Bad ausgebucht ....
Bei Schlechtwetter, aktuelle Ausstellungen oder kurzfristig angesagtes.
Am besten guckt man in die Zeitschrift „Falter“, oder erkundigt
sich bei einem Tourismusbüro, es gibt bestimmt für jede Interessengruppe
ein Ding ....
Abendprogramm:
Bei Schönwetter auf die Donauinsel. Abschnitt Copa Cagrana
(eine Stimmung fast wie am Mittelmeer mit viel Musik und tropischen
Getränken)
Bei Schlechtwetter ein gemütliches Lokal in der City (Bermudadreieck,
oder rund um die Kärtnerstrasse)
Anm: Für die Techno/House/Club -J ünger gibt es fast täglich
kurz angesagte Veranstaltungen die unter verschiedenen Themen laufen
(House, Trance, Rave, Techno, Lounge) meistens finden sie an ausgefallen
Orte mit internationalen DJ’s statt. z.B Nachtklubs, Undergroundlokale,
im Freien, aufgelassen Gebäude, Museen, Theater usw.)
Wo die Events stattfinden entnehmt bitte auch der Zeitschrift
Falter, Tageszeitung KRONE oder an Litfaßsäulen.
4.Tag
Kultur 2. Teil
Tagesprogramm:
Bei Schön und Schlechtwetter, Schloß Schönbrunn.
Wenn man in der Kaiserzeit stöbern möchte, ist man den
ganzen Tag damit beschäftigt.
Hier gibt’s Nostalgie pur ....
Auch der weitläufige Schlosspark lädt zu einem Spaziergang
ein.
Abendprogramm:
Wie die letzten Tage, je nach Geschmack ...
5.Tag
Tagesprogramm:
Bei einer Autoanreise, ein Ausflug in das Bundesland Burgenland
an das Meer der Wiener „den Neusiedler See“.
Über die Flughafenautobahn erreichbar.
Fahrzeit ungef. 1 Std. Zum Empfehlen sind die Orte: Neusiedl am
See oder Weiden am See.
Der ganze See ist ein Naturschutzgebiet mit einer gesunden Tierwelt
in den Schilfwäldern. Er ist nicht sehr tief, ungef. 1,20cm und
ist ein Surf- und Segelparadies.
Die Sonnenuntergänge sind malerisch und man spürt den ungarischen
Einfluss bei Land und Leute. Es gibt sehr gute „Süssweine“
die in urigen Lokalen ausgeschenkt werden.
Bei einer Bahn oder Flugzeuganreise würde ich eine kurz angesagte
nicht offizielle Stadtführung machen. Jeden Donnerstag erscheinen
in der Tageszeitung „Kronen Zeitung“ im Mittelteil anzeigen von
Führungen durch die Stadt, die bestimmte Themen Bereiche haben.
Da werden Besichtigungen durch die „Hurenviertel und Freudenhäuser
der Jahrhundertwende“, die Architektur der Jugendstil Gebäude,
ein Ausflug im Kanal Netz von Wien (auf den Pfaden des Films „der 3.
Mann“) usw. angeboten.
Wöchentlich wird das Angebot gewechselt und werden von Studenten
in kleinen Gruppen durchgeführt.
Abendprogramm:
Wie die Vortage, je nach Wahl...
Tanzwütige können eine der vielen Discos im Zentrum der Stadt
besuchen.
Bitte Einheimische nach dem Weg fragen und Tips einholen ...
6.Tag
Nach freier Verfügung, je nach Lust und Laune ....
Tip: Ein Besucher der spanischen Hofreitschule
7.Tag
Abreisetag
Die letzten Erinnerungsfotos knipsen, Mitbringsel besorgen und bestimmt
mit schweren Herzens die Heimreise antreten ....
Ich habe nur einen kleinen Auszug der Aktivitäten die in Wien
geboten werden aufgeführt.
Es soll ja auch nur eine kleine Hilfe sein und KEIN Wien - Lexikon
...
Wenn Du eine bessere und genauere Übersicht vom Kulturangeboten
möchtest, dann klicke
hier um Dich beim
Kulturservice der Stadt Wien zu Informieren, oder eine Übersicht
der Museen
zu erhalten.
Allgemeine Tips:
Shopping:
Kärntner Straße, Am Graben
1.Bezirk, Fussgeherzone
(Edel Boutiquen)
Judengasse u. Umgebung
1.Bezirk, Fussgeherzone
(Alternativmode, Junge Mode)
Mariahilferstraße, Neubaugasse
7.Bezirk
(Misch,Masch - CA & HM)
Favoritenstraße
10. Bezirk
(Konservativ, Misch Masch)
SCS (Einkaufscenter groß)
Vösendorf am südl. Stadtrand
(Von allen ein bischen)
Donauzentrum (E - Center groß)
22.Bezirk (Wie SCS)
Donaustadtstrasse
Galeria (E - Center klein)
3. Bezirk
Landstrasse
Lugner City ( mittleres Einkaufscenter)
15. Bezirk
neben der Stadthalle
Freizeit und Sport:
Donauinsel
(Entlastungsrinne des Donauflußes, 15
Km Radwege, Bademöglichkeit, FKK)
Sehr gute Rollerskat Möglichkeit!
Verleih von Fahrräder, Skater, Surfboard, Wasserskilift, erreichbar
mit der U - Bahn
Mühlwasser und Umgebung
(Anschließend an die rechte Seite der Donauinsel, gute Mountain
Bike Touren)
Alte Donau
(Ältestes Freibad von Wien, Bootsverleih, Surfen)
Prater
(Vergnügungspark mit dem weltberühmten Riesenrad, in
der Praterauen schöne Radwege und Jogging)
Böhmischer Prater
(Ältester Vergnügunspark von Wien, mit Attraktionen aus
der Jahrhundertwende,in der Umgebung sehr schöne Radwege)
Schloßpark Schönbrunn
(Tierpark, Jogging, gepflegte Parkanlage mit Gebäude aus der
Kaiserzeit, Freibad)
Stadionbad
(Größtes Freibad von Wien mit jungem Publikum)
Krapfenwaldbad
(Freibad in der schönsten Lage von Wien mit Blick über
die Stadt, In - Treff für solche die es sind und werden möchte)
Kahlenberg, Josefsberg
(Beginn des Wienerwaldes, mit schönen Spazierwegen und Mountain
Bike Touren)
Grinzing, Neustift
(Viele Heurigen - Buschenschank , gepflegte teure Lokale aber mit sehr guter
Küche und Atmosphäre)
Perchtoldsdorf
(Am südl. Stadtrand von Wien, "echter Buschenschank",
kein Touristen Nepp und sehr gemütlich, mit relativ günstigen
Preisen)
Nightlife:
Bermudadreieck (1. Bezirk)
(Eine Ansammlung uriger Beisel ( Kneipen,Pub ), nicht sehr gepflegt, aber
urgemütlich, daß Publikum reicht von 12 - 80 Jahre)
Rudolfsplatz (1. Bezirk)
(Eine Ansammlung von "In - Beisel" , mit teilweise jüngeren
Publikum 15 - 35 Jahre, Singel und Aufriss - Scene)
Kärtnerstraße, Am Graben und Umgebung (1. Bezirk )
(Viele kleine Lokale, durchgestyltes Publikum und mit In -
Typen oder die sich dafür halten, aber in gepflegter Ambiente)
Rathausplatz ( 1. Bezirk )
(In - Treff im freien, Sitzplätze auf Holzbänke,mit Köstlichkeiten
aus aller Welt auf unzähligen Ständen und Selbstbedienung,am
Abend überfüllt aber sehr gemütlich,Publikum 0 - 80 Jahre,
nur Sommer Betrieb)
Copa Cagrana ( Donauinsel )
(Freiluftlokale auf der Uferpromenade. Hier herrscht Urlaubsstimmung
mit Internationaler Küche, sehr gemischtes Publikum mit allen "Stilrichtungen"
von Abgefuckt bis Topgestylt, es gibt auch eine schwimmende Freiluftdisco,
nur Sommer Betrieb)
Villa Wahnsinn ( Donauinsel )
(Stark besuchter Treff mit "Skihütten Atmosphäre
und Animation, vorwiegend jüngeres Publikum)
Discos:
Scotch (1. Bezirk)
(Kein Rave, gepflegte Atmosphäre, Lieblingslokal der Sekrtärinen
und Jungunternehmer, Krawatte wird gerne gesehen, hoher Anteil an Ostblock-Mädchen,
Publikum 20 - 40 Jahre)
Quenn Ann (1. Bezirk)
(Oldies, House, die Musik richtet sich nach der Nachfrage,
gemischtes Publikum mit sehr hohem Anteil von Gäste aus dem arabischen
Raum, "Strizzi" und ihre Mädchen, In - Typen (die
es glauben zu sein) , Mädchen in extrem kurzen Minis oder knallengen
Shorts )
Take Five (1. Bezirk)
(Die Disco der "Reichen" und "Schönen",
höchste Dichte an Modells und Promis, man kommt sehr schwer
am Türsteher vorbei)
Monte Video ( 1. Bezirk )
(Rave, House, Clubsound, Clubbingbetrieb mit jüngerem Publikum
und strengem Türsteher)
Big Appel ( 1. Bezirk )
(Disco mit "Table Dance" von Frauen und Männern,
1 x pro Woche Damenabend mit Männerstrip)
Berverly Hills (1. Bezirk)
(Disco mit "Table Dance" von Frauen, Vorsicht ! Hier wird
man gerne abgezockt)
Chattanooga (1. Bezirk)
(Kellerdisco mit Clubbing Ambiente)
P1 (1.Bezirk)
(Rave, Techno, House, jeden Tag ein anderes Thema - junges Publikum)
Nachtschicht (Vösendorf, neben SCS Einkauscenter)
(Techno, Rave, House, junges Publikum )
Nachtschicht (22., Bezirk)
(Techno, Rave, House, junges Publikum)
Nachtwerk ( 10.Bezirk)
(Techno, Rave, junges Publikum)
TIP !
Discos sind "Out" in Wien, man
geht mehr zu kurz vorher angekündigte Clubbings" an ausgefallene
Locations:
"Museum, Trabrennbahn, Nachtclubs, Museen. Theater usw.".
Manche haben bis zu 2 Monate Betrieb, die Musik liegt im Dancefloor
Bereich. Angekündigt werden sie in den Zeitschriften : Falter,
Wiener und im Tagesblatt Kronen Zeitung.
Nightlife Einschlägig (horizontales Gewerbe):
Moulin Rouge (1. Bezirk)
(Animierlokal für hohe Ansprüche und dicker Geldbörse,
die Damen sind "International")
Edenbar (1.Bezirk)
(Animierlokal mit angenehmer Atmosphäre, Barbetrieb, viele
Promis, Krawatte ist obligatorisch)
Es gibt noch viele kleinere Animier und Sexclubs im 1. Bezirk .
Alle aufzuzählen würde den Rahmen hier sprengen . Taxifahrer
geben in dieser Richtung gerne Auskunft.
Der Straßenstrich befindet sich auf der Straße "Am
Gürtel" beginnend vom 15. - 19 . Bezirk.
Auch im Umfeld des "Praters" findet man abends leichte Damen,
die aber schon eher der 2.Kategorie angehören.
Allgemeines:
Es empfiehlt sich auch ein Besuch im weltberühmten "Sacher"
Hotel, daß für seine Mehlspeisen bekannt ist.
Eine Fiakerfahrt (Pferdewagen) durch den 1. Bezirk.
Ein Besuch des "Donauturmes", der einen Außblick über
die ganze Stadt gibt.
Einen Besuch des Zoo, um die armen Tiere dort zu bewundern.
So, daß war ein kurzer Auszug
aus dem vielfältigem Angebot, daß Wien bietet.
Ich würde jeden Raten uns Einheimische vor Ort zu fragen, wir sind in
Wirklichkeit nicht so mürrisch, unfreundlich und fremdenfeindlich wie
wir oft dargestellt werden !
Viel Spass
g¿smo ( Wiener aus Leidenschaft )
© Sommer 2000
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