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Rasenpflege: So wird & bleibt der Rasen wieder schön

Es grünt so grün wenn Rasengräser blühen! Denke immer daran: Ein gesunder Rasen ist die Visitenkarte Deines Gartens. Ein schöner Rasen bedeutet aber auch, dass man in eine gute Pflege investieren muss, und zwar das ganze Jahr über. Klingt nach harter Arbeit?

Rasenpflege

Rasen pflegen mit einem Vertikutierrechen

Ach was, lehne dich einfach entspannt zurück, atme erst einmal auf und lies weiter: Denn in den nächsten Zeilen wirst Du erfahren, wie Du es ganz einfach und mühelos hinkriegst, dass Dein Rasen in jeder Jahreszeit eine super Figur macht!

Die perfekte Rasenpflege im Frühjahr

  1. Dein Rasen schaut fürchterlich aus? Der Winter ist gerade erst vorbei und kaputte Gräser, mit dünnem Wuchs machen einen traurigen Eindruck. Aber kein Grund zur Panik! Greife erst einmal zum Rechen und entferne alle möglichen Reste, Unkraut und wenn nötig auch noch etwas Laub.
    Hat man dann wieder einen besseren Durchblick, sucht man im Garten erst einmal nach Maulwurfshügeln und trägt diese Haufen dann ab. Auf jeden Fall sollte man die Gänge der Maulwürfe anschließend noch festtreten um zu verhindern, dass die Tiere erneut graben. Soweit, so gut: Der Grundstein der perfekten Rasenpflege ist nun schon mal gelegt.
  2. Der nächste Schritt ist, dass der Rasen nun gemäht werden muss. Dabei soll der Schnitt der Halme mindestens vier Zentimeter betragen.
  3. Es folgt nun das Kalken der Rasenfläche um den PH-Wert der Erde basischer zu machen, was wiederum gut gegen neuen Mooswuchs und weiteres Unkraut ist. Danach hast Du und Dein Rasen sich ein paar Wochen Pause verdient, damit der Kalk sich auflösen kann, bevor es dann mit dem Düngen weitergeht.
  4. Zum Düngen kann man gern biologisch-organische Dünger verwenden, da diese unbedenklich sind für Kinder und Haustiere. Jedoch sollte man auf andere Dünger zurückgreifen wenn man Hundebesitzer ist: Denn biologisch-organische Dünger lockt Hunde an und lässt sie dann nur noch den gesamten Garten ab -schnüffeln und oft auch umbuddeln
    Es empfiehlt sich unbedingt an einem bedeckten Regentag zu düngen, da durch den Regen die Nährstoffe schneller in die Erde sickern und man vermutlich an solchen Tagen sowieso kaum große Lust für andere Unternehmungen hat.
  5. Übrigens noch ein Tipp in punkto Regen: Sollte an einigen Stellen des Rasens nach einem Regen Wasser stehen, so greife einfach zu einer Grabe-Gabel und steche damit mehrmals tief in die Erde. Das Wasser sollte dann sofort einsickern.
  6. Im März solltest Du den Rasen noch durchlüften und Rasenfilz und Moose entfernen. Entweder vertikutierst Du den Rasen um das Unkraut zu entfernen und den Boden aufzulockern, oder aber du streust einfach Quarzsand, pur oder mit Kompost vermischt, auf die Grünfläche. Denn Quarzsand hat nämlich die gleichen wirkungsvollen Eigenschaften wie das Vertikutieren.
  7. Nun nur noch die entstandenen Kahlflächen mit Neu-Rasensaat bepflanzen und der Sommer kann kommen!

Die perfekte Rasenpflege im Sommer

  1. Für den Sommer musst Du dir genau zwei Dinge merken: Einmal pro Woche Mähen und zweimal pro Woche Gießen.
  2. Dabei sollten die Grashalme bis ca. 4 cm gekürzt werden und nicht mehr! Denn das verhindert, dass durch die Dichte weniger Wasser verdunstet und der Boden auf diese Weise nicht so schnell austrocknet.
  3. Achte beim Mähen unbedingt darauf, dass die Schneidemesser des Rasenmähers auch schön scharf und nicht zu stumpf sind. Denn es ist wie beim Haareschneiden: Eine scharfe Schere sorgt für gesund aussehendes Haar!
  4. Beim Gießen sollte die Faustregel beachtet werden, dass pro Quadratmeter Rasenfläche fünfzehn Liter Wasser, alle vier bis sieben Tage, nötig sind. Außerdem empfiehlt es sich den Rasensprenger schon in der Früh anzustellen damit er bis abends wieder trocken ist und man dann, sollte man mit den Nachbarn zum Abendessen grillen, auf dem Rasen schön barfuß laufen kann.

Die ideale Rasenpflege im Herbst

Im Herbst fallen natürlich wieder mehr Gartenarbeiten an, denn vor allem das fallende Laub macht eine Menge Arbeit. Aber selbst das ist kein Hexenwerk und kann beseitigt werden:

  1. Man sollte den Rasen einfach nur regelmäßig abharken um sich größere Arbeit zu ersparen. Außerdem scheint dann auch mehr Sonnenlicht auf die Gräser und sie können so besser atmen. Gleichzeitig vermeidet man Pilzbefall und Schimmelpilzbildung durch Schnee, der sich gerne unter gefallenem Laub bildet.
  2. Ende Oktober oder Anfang November solltest Du auf jeden Fall, ein letztes Mal für dieses Jahr, den Rasen mähen. Achte dabei unbedingt darauf, dass Du den Rasen nicht mehr als höchstens fünf Zentimeter kürzt! Vor allem in schattigen Flächen das Gras so lang wie möglich lassen, da es sich nur so gegen Mooswuchs behaupten kann.
  3. Streue auf kahle Stellen frische Rasensamen, die dann im kommenden Frühling treiben werden.
  4. Dünge dann auch noch ein letztes Mal für dieses Jahr deinen Rasen. Aber unbedingt mit einem stickstoffarmen, dafür aber kaliumreichen Dünger: So werden Schadstellen vermieden und kommende Frostschäden reduziert.

Lehne dich danach einfach nur zurück und warte auf den ersten Schnee, der deinen Rasen (hoffentlich) zudecken wird und einen winterlichen Schönheitsschlaf machen lässt… Für dieses Jahr hast Du die Rasenpflege nämlich wieder geschafft!


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